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Die wichtigsten Vertriebskennzahlen

Die wichtigsten Vertriebskennzahlen erklärt: Conversion-Rate, Win-Rate, Sales Cycle & Pipeline-Wert berechnen, lesen und gezielt verbessern. Jetzt mit AM CRM.

Die wichtigsten Vertriebskennzahlen

Vertrieb fühlt sich oft wie Bauchgefühl an: Mal läuft es gut, mal stockt es, und am Monatsende rätselst du, woran es eigentlich lag. Genau das ändern die richtigen Vertriebskennzahlen. Sie machen sichtbar, was in deiner Pipeline wirklich passiert – wo Leads hängen bleiben, welcher Kanal funktioniert und wie nah du an deinem Ziel bist. In diesem Artikel zeigen wir dir, welche Kennzahlen wirklich zählen, wie du sie berechnest und wie du sie nutzt, um besser zu verkaufen statt nur mehr zu arbeiten.

Warum Kennzahlen wichtiger sind als Bauchgefühl

Ohne Zahlen steuerst du im Nebel. Du weißt vielleicht, dass "viel los ist", aber nicht, ob die richtigen Dinge passieren. Kennzahlen geben dir drei Dinge: Klarheit darüber, wo du gerade stehst, Frühwarnung, wenn etwas kippt, und eine Grundlage für Entscheidungen, die nicht auf Meinungen beruht.

Wichtig ist dabei: Mehr Kennzahlen sind nicht automatisch besser. Ein Dashboard mit dreißig Zahlen lähmt mehr, als es hilft. Konzentriere dich auf eine Handvoll Werte, die du tatsächlich beeinflussen kannst – und beobachte sie regelmäßig, nicht nur einmal im Quartal.

Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick

Diese Kennzahlen bilden das Rückgrat fast jeder Vertriebssteuerung. Du musst nicht alle gleichzeitig verfolgen, aber kennen solltest du sie.

  • Anzahl neuer Leads: Wie viele neue Kontakte kommen pro Woche oder Monat rein? Diese Zahl ist der Treibstoff für alles, was danach passiert.
  • Conversion-Rate: Der Anteil der Leads, die am Ende zu Kunden werden. Steigt sie, arbeitest du effizienter; fällt sie, stimmt etwas im Prozess oder bei der Lead-Qualität nicht.
  • Durchschnittlicher Auftragswert: Wie viel Umsatz bringt ein typischer Abschluss? Ein höherer Wert kann mehr bewegen als zehn zusätzliche kleine Deals.
  • Sales Cycle (Verkaufsdauer): Wie viele Tage vergehen vom ersten Kontakt bis zum Abschluss? Je kürzer, desto mehr Deals schaffst du in derselben Zeit.
  • Win-Rate: Der Anteil gewonnener Deals an allen abgeschlossenen Verkaufschancen (gewonnen plus verloren).
  • Pipeline-Wert: Die Summe aller offenen Verkaufschancen, oft gewichtet mit ihrer Abschlusswahrscheinlichkeit.

Wie du die Kennzahlen berechnest

Die Formeln sind bewusst einfach – wichtiger als Präzision ist, dass du sie konsequent gleich berechnest.

  • Conversion-Rate = (Abschlüsse geteilt durch Leads) mal 100. Aus 200 Leads und 20 Abschlüssen ergeben sich 10 Prozent.
  • Win-Rate = (gewonnene Deals geteilt durch alle abgeschlossenen Deals) mal 100. Bei 20 gewonnenen und 30 verlorenen Deals sind das 40 Prozent.
  • Durchschnittlicher Auftragswert = Gesamtumsatz geteilt durch Anzahl Abschlüsse.
  • Sales Cycle = durchschnittliche Anzahl Tage zwischen erstem Kontakt und Abschluss über alle gewonnenen Deals.

Berechne die Werte immer für denselben Zeitraum und schau dir den Trend an, nicht nur den Einzelwert. Eine Conversion-Rate von 10 Prozent sagt wenig – ob sie steigt oder fällt, sagt alles.

Kennzahlen entlang der Pipeline lesen

Eine einzelne Gesamtzahl verschleiert oft, wo das Problem wirklich liegt. Deshalb lohnt es sich, die Conversion Stufe für Stufe zu betrachten: Wie viele Leads werden zu qualifizierten Kontakten, wie viele davon zu Angeboten, wie viele Angebote zu Abschlüssen?

So findest du das Nadelöhr. Wenn aus vielen Leads kaum Angebote werden, liegt es an der Qualifizierung oder am Follow-up. Werden viele Angebote nicht zu Abschlüssen, geht es um Einwände, Preis oder Timing. Erst diese Detailsicht macht aus einer Zahl eine Handlungsanweisung.

Vom Messen zum Verbessern

Kennzahlen sind nur dann wertvoll, wenn du sie nutzt. Such dir pro Monat eine Zahl, die du gezielt verbessern willst – zum Beispiel die Conversion im Angebotsschritt. Stell eine Hypothese auf ("schnelleres Nachfassen erhöht die Abschlüsse"), ändere genau eine Sache und miss nach zwei bis vier Wochen das Ergebnis. So baust du Schritt für Schritt einen Vertrieb, der nachweisbar besser wird, statt nur geschäftiger zu wirken.

Vertriebskennzahlen mit AM CRM im Blick

Damit Kennzahlen aktuell sind, müssen die Daten von allein entstehen – genau das macht AM CRM, und das Reporting ist in jedem Vertrag inklusive. Jeder Lead aus Formularen, Facebook Lead Ads oder Webhooks landet automatisch in deiner visuellen Drag-and-Drop-Pipeline, sodass Pipeline-Wert und Stufen-Conversion ohne manuelles Pflegen sichtbar werden.

Weil Telefonie, WhatsApp, SMS und E-Mail direkt im CRM laufen, fließt jede Aktivität in den 360°-Verlauf und damit in deine Auswertungen. Über den visuellen Flow-Builder automatisierst du Follow-ups, die deine Conversion-Rate spürbar heben, und KI-Funktionen liefern dir Gesprächszusammenfassungen, ohne dass du Notizen tippst. So siehst du jederzeit, wo du stehst – und worauf du dich als Nächstes konzentrieren solltest.

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Häufige Fragen

Welche Vertriebskennzahlen sind am wichtigsten?

Zu den wichtigsten zählen die Anzahl neuer Leads, die Conversion-Rate, der durchschnittliche Auftragswert, der Sales Cycle, die Win-Rate und der Pipeline-Wert. Konzentriere dich auf eine Handvoll Werte, die du beeinflussen kannst, statt dutzende Zahlen zu verfolgen.

Wie berechne ich die Conversion-Rate?

Teile die Anzahl der Abschlüsse durch die Anzahl der Leads und multipliziere mit 100. Aus 200 Leads und 20 Abschlüssen ergeben sich 10 Prozent. Wichtig ist, immer denselben Zeitraum zu nutzen und vor allem den Trend zu beobachten.