HubSpot und Salesforce gehören zu den bekanntesten CRM-Plattformen der Welt – und stehen bei der Tool-Auswahl oft direkt gegeneinander. Beide können viel, doch sie verfolgen unterschiedliche Philosophien. Hier bekommst du einen fairen, sachlichen Vergleich, damit du einschätzen kannst, welches System besser zu deinem Team passt.
Grundausrichtung: Wachstumsplattform vs. Enterprise-Standard
HubSpot ist als All-in-one-Wachstumsplattform gestartet, ursprünglich mit Fokus auf Marketing und Inbound. Heute deckt es über verschiedene „Hubs" (Marketing, Sales, Service, Content, Operations) ein breites Spektrum ab. Der Reiz liegt in der einheitlichen Oberfläche und dem schnellen Einstieg.
Salesforce kommt aus der anderen Richtung: Es ist der Klassiker für große, komplexe Vertriebsorganisationen. Die Plattform ist extrem anpassbar und auf Skalierung über tausende Nutzer ausgelegt. Mit dieser Tiefe kommt aber auch Komplexität – Salesforce wird selten „mal eben" eingeführt.
Bedienung und Einarbeitung
- HubSpot: gilt als sehr zugänglich. Teams sind oft in Tagen statt Wochen produktiv, die Oberfläche ist aufgeräumt und selbsterklärend.
- Salesforce: mächtiger, aber steiler in der Lernkurve. Viele Funktionen entfalten sich erst nach Konfiguration, häufig braucht es Administratoren oder externe Berater.
Wenn du ein kleines Team ohne dedizierte CRM-Admins hast, fühlt sich HubSpot meist leichter an. Sitzt du in einem Konzern mit eigenen IT-Ressourcen, spielt Salesforce seine Flexibilität aus.
Anpassbarkeit und Erweiterungen
Hier zeigt Salesforce traditionell die größere Tiefe. Über eigene Objekte, Automationslogik und den umfangreichen AppExchange-Marktplatz lässt sich nahezu jeder Prozess abbilden. Das ist ein echter Vorteil für individuelle, verschachtelte Vertriebsabläufe.
HubSpot ist ebenfalls erweiterbar und bietet einen wachsenden App-Marktplatz, bleibt aber bewusst geradliniger. Für viele kleine und mittlere Teams ist genau das ein Pluspunkt: weniger Stellschrauben, weniger Wartung.
Marketing, Sales und Service im Zusammenspiel
- HubSpot ist stark, wenn Marketing und Vertrieb eng zusammenarbeiten: Lead-Erfassung, E-Mail-Marketing, Landingpages und Content liegen nah am CRM.
- Salesforce ist im Kern eine Vertriebs- und Plattformlösung; Marketing-Funktionen kommen meist über zusätzliche Produkte und Lizenzen hinzu.
Wer ein durchgängiges Inbound- und Content-Setup will, findet bei HubSpot mehr aus einem Guss. Wer komplexe Vertriebs-, Service- und Datenprozesse über viele Abteilungen orchestriert, profitiert von der Plattform-Tiefe von Salesforce.
Preis und Transparenz
Beide Systeme starten günstig oder sogar kostenlos, werden aber mit steigenden Anforderungen deutlich teurer.
- HubSpot: großzügiger Gratis-Einstieg, doch ernsthafte Sales- und Marketing-Funktionen liegen in höheren Stufen. Die Kosten skalieren stark mit Kontakten und zusätzlichen Hubs.
- Salesforce: modular und lizenzbasiert. Viele wichtige Funktionen sind kostenpflichtige Add-ons, dazu kommen oft Implementierungs- und Beratungskosten.
In beiden Fällen lohnt es sich, genau zu rechnen, welche Module du wirklich brauchst – sonst zahlst du schnell für Funktionen, die ungenutzt bleiben.
Wann HubSpot, wann Salesforce?
- HubSpot passt, wenn du einen schnellen Einstieg, enge Marketing-Sales-Verzahnung und eine einfache Bedienung suchst – ideal für wachsende kleine und mittlere Teams.
- Salesforce passt, wenn du maximale Anpassbarkeit, tiefe Prozessabbildung und Skalierung über sehr viele Nutzer und Abteilungen brauchst – und die Ressourcen für Einführung und Pflege hast.
Es gibt also kein pauschales „besser". Die richtige Wahl hängt von Teamgröße, Prozessreife und Budget ab.
AM CRM als Alternative
Beide Schwergewichte können mehr, als viele Vertriebsteams im Alltag brauchen – und genau hier setzt AM CRM an. Es ist ein All-in-one Sales-CRM, bei dem alles in jedem Vertrag inklusive ist: Kontakte mit 360°-Verlauf, visuelle Drag-&-Drop-Pipelines, integrierte Telefonie (1-Klick-Anruf, Auto-Dialer, Aufzeichnung), WhatsApp, SMS und E-Mail im Zwei-Wege-Modus, Automationen über einen visuellen Flow-Builder, Terminbuchung und KI-Funktionen.
Statt Module einzeln zu lizenzieren, bekommst du ein fokussiertes Werkzeug für den Sales-Alltag – schnell startklar, transparent bepreist ab 12 €/Monat (jährlich −40 %) und DSGVO-orientiert aus Europa. Gerade für Teams, die viel telefonieren und über WhatsApp arbeiten, ist das oft die schlankere Wahl.
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