HubSpot und GoHighLevel werden oft im selben Atemzug genannt, doch sie zielen auf sehr unterschiedliche Nutzer ab. HubSpot ist eine breit aufgestellte Plattform für Marketing, Vertrieb und Service mit starkem Fokus auf saubere Daten und Skalierung. GoHighLevel ist ein All-in-one-Werkzeug, das besonders bei Agenturen beliebt ist, weil es Kundenkonten, Funnels und Automationen unter einem Dach bündelt. Dieser Artikel vergleicht beide ehrlich, damit du einschätzen kannst, welches Tool zu deiner Arbeitsweise passt.
HubSpot im Überblick
HubSpot ist eine modulare Plattform aus mehreren „Hubs“ für Marketing, Sales, Service, Content und Operations. Du startest meist mit dem kostenlosen CRM und buchst dazu, was du brauchst.
- Aufgeräumte Oberfläche – die Bedienung gilt als eine der intuitivsten am Markt.
- Starkes Ökosystem – tausende Integrationen, viele Vorlagen und eine große Wissensdatenbank.
- Saubere Datenstruktur – Kontakte, Unternehmen, Deals und Tickets sind klar verknüpft.
- Skalierbar – wächst vom Solo-Gründer bis zum großen Unternehmen mit.
Der Haken: HubSpot wird schnell teuer. Sobald du Marketing-Automationen, mehr Kontakte oder Premium-Funktionen brauchst, steigen die Kosten deutlich. Für kleine Teams kann das eine echte Hürde sein.
GoHighLevel im Überblick
GoHighLevel (oft „GHL“) wurde ursprünglich für Marketing-Agenturen gebaut. Es bündelt Funnels, Landingpages, E-Mail- und SMS-Marketing, Pipelines und Automationen in einer Plattform – zu einem vergleichsweise planbaren Preis.
- Echtes All-in-one – viele Funktionen, für die man sonst mehrere Tools bräuchte, stecken in einem System.
- Agentur-Modus – du kannst mehrere Kundenkonten unter einem Dach verwalten und sogar als eigene Marke (White Label) anbieten.
- Funnel- und Page-Builder – Landingpages und Kampagnen baust du direkt im Tool.
- Planbarer Preis – ein Pauschalpreis statt vieler einzelner Module.
Der Nachteil: GoHighLevel ist mächtig, aber auch komplex. Die Oberfläche wirkt voller und weniger aufgeräumt, die Einarbeitung dauert länger, und an manchen Stellen merkt man, dass viele Funktionen schnell hinzugekommen sind.
HubSpot vs. GoHighLevel – die Unterschiede
Beide sind starke Werkzeuge, doch sie lösen unterschiedliche Probleme.
- Zielgruppe – HubSpot richtet sich an Unternehmen jeder Größe mit Fokus auf strukturiertes Wachstum. GoHighLevel ist am stärksten bei Agenturen, die mehrere Kunden betreuen.
- Bedienung – HubSpot ist aufgeräumter und einfacher zu lernen. GoHighLevel bietet mehr unter einem Dach, verlangt dafür aber mehr Einarbeitung.
- Preise – HubSpot startet günstig, wird mit Premium-Funktionen aber teuer. GoHighLevel hat einen höheren Einstieg, dafür einen planbaren Pauschalpreis.
- Marketing-Tiefe – HubSpot glänzt bei Content, Reporting und sauberen Datenmodellen. GoHighLevel punktet bei Funnels, Landingpages und schneller Kampagnen-Umsetzung.
- White Label – nur GoHighLevel erlaubt es, die Plattform unter eigener Marke an Kunden weiterzugeben.
Welches Tool passt zu wem?
Es gibt keinen pauschalen Sieger – es kommt auf deine Situation an.
- Wähle HubSpot, wenn du Wert auf einfache Bedienung, sauberes Reporting und ein großes Integrations-Ökosystem legst und bereit bist, für Premium-Funktionen zu zahlen.
- Wähle GoHighLevel, wenn du eine Agentur führst, viele Funktionen zum Pauschalpreis willst und Kunden unter eigener Marke betreust.
Für klassische Vertriebsteams, die vor allem telefonieren, schnell nachfassen und Deals durch eine Pipeline ziehen wollen, sind beide oft überdimensioniert: HubSpot wird teuer, GoHighLevel wird komplex – und Telefonie ist bei keinem der Kern.
AM CRM als Alternative
Wenn dein Fokus auf Vertrieb liegt und nicht auf Marketing-Funnels oder Agentur-Verwaltung, lohnt ein Blick auf AM CRM. Es ist ein All-in-one Sales-CRM, bei dem alles in jedem Vertrag enthalten ist – ohne Modul-Aufpreise wie bei HubSpot und ohne die Komplexität von GoHighLevel.
- Integrierte Telefonie mit 1-Klick-Anruf, Auto-Dialer, Aufzeichnung und Anrufprotokoll – nativ über Twilio und SignalWire.
- WhatsApp, SMS und E-Mail in beide Richtungen, direkt am Kontakt, inklusive eingebauter WhatsApp-Compliance (24h-Fenster, Opt-in, STOP, Not-Aus).
- Visuelle Drag-&-Drop-Pipelines und ein Flow-Builder für Automationen.
- KI-Funktionen wie Antwortvorschläge, Gesprächszusammenfassungen und ein KI-Terminierungs-Funnel.
- Faire Preise ab 12 €/Monat (Solo), 220 €/Monat (Team) und 550 €/Monat (Business), jährlich −40 %, europäisch und DSGVO-orientiert.
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