Freshsales und HubSpot tauchen fast immer in derselben Vorauswahl auf, wenn ein Vertriebsteam ein neues CRM sucht. Beide sind ausgereift, beliebt und decken weit mehr ab als eine simple Kontaktliste. Trotzdem ziehen sie in unterschiedliche Richtungen: Freshsales ist schlank und sales-fokussiert, HubSpot ist eine breite Plattform mit starkem Marketing-Kern. Dieser Artikel vergleicht beide ehrlich und sachlich, damit du weißt, welches Werkzeug zu deinem Team passt.
Worum es bei beiden geht
Freshsales gehört zur Freshworks-Familie und ist von Anfang an als Vertriebs-CRM gedacht. Im Zentrum stehen Leads, Deals und eine aufgeräumte Pipeline. Telefonie und ein KI-Assistent sind früh mit an Bord, ohne dass du dich durch zig Module arbeiten musst.
HubSpot startete als Inbound-Marketing-Tool und ist heute eine Plattform aus mehreren Hubs – Marketing, Sales, Service, CMS und mehr. Das CRM bildet die gemeinsame Datenbasis, um die herum sich die einzelnen Hubs anordnen. Wer Marketing und Vertrieb eng verzahnen will, findet hier ein durchgängiges Setup.
Bedienung und Einstieg
Beim ersten Login merkst du den Unterschied schnell.
- Freshsales wirkt fokussiert. Die Oberfläche ist auf den Sales-Alltag zugeschnitten, die Lernkurve flach. Kleine und mittlere Teams sind oft in wenigen Tagen produktiv.
- HubSpot ist ebenfalls gut gestaltet, aber deutlich umfangreicher. Die kostenlose Version startet einfach, doch je mehr Hubs und Funktionen du nutzt, desto mehr Konfiguration und Einarbeitung kommen dazu.
Faustregel: Wer reinen Vertrieb ohne Ballast will, kommt mit Freshsales schneller ans Ziel. Wer von Beginn an breit aufstellen möchte, akzeptiert bei HubSpot die größere Komplexität.
Funktionen im Vergleich
Beide Systeme decken die Vertriebsbasis ab: Kontakte, Pipelines, Aufgaben, E-Mail-Anbindung, Reporting und KI-Unterstützung. Die Schwerpunkte unterscheiden sich aber.
- Vertrieb pur: Freshsales bündelt Lead-Scoring, Pipeline und integrierte Telefonie kompakt an einem Ort. HubSpot bietet das im Sales Hub ebenfalls, oft aber erst in höheren Stufen voll ausgebaut.
- Marketing: Hier spielt HubSpot seine Stärke aus – Landingpages, Formulare, E-Mail-Kampagnen und Content-Tools greifen tief ineinander. Freshsales bleibt bewusst schlanker.
- Automation: Beide bieten visuelle Workflows. HubSpots Automationen reichen weiter ins Marketing hinein, Freshsales hält sie näher am Verkaufsprozess.
- Skalierung: HubSpot zielt stärker auf wachsende Organisationen mit vielen Abteilungen. Freshsales bleibt das geradlinigere Sales-Werkzeug.
Preis und Transparenz
Beide starten günstig oder kostenlos, werden mit steigenden Anforderungen aber spürbar teurer.
- Freshsales hat eine vergleichsweise klare Staffelung und einen kostenlosen Einstieg. Funktionen wie erweiterte KI oder Automation liegen in höheren Plänen.
- HubSpot lockt mit einer großzügigen Gratis-Version, doch ernsthafte Sales- und Marketing-Funktionen stecken in den kostenpflichtigen Hubs. Die Kosten skalieren stark mit Kontaktanzahl und zusätzlichen Modulen.
In beiden Fällen lohnt es sich, vorab genau zu rechnen, welche Stufen und Module du wirklich brauchst – sonst zahlst du schnell für Funktionen, die ungenutzt bleiben.
Wann Freshsales, wann HubSpot?
- Freshsales passt, wenn du ein fokussiertes Vertriebs-CRM mit integrierter Telefonie und schnellem Einstieg suchst – ideal für Sales-Teams, die nicht das volle Marketing-Arsenal brauchen.
- HubSpot passt, wenn Marketing und Vertrieb eng zusammenarbeiten sollen und du eine breite Plattform mit Raum zum Wachsen willst – und bereit bist, in Einarbeitung und höhere Stufen zu investieren.
Es gibt also kein pauschales „besser". Die richtige Wahl hängt davon ab, wie sehr du Marketing einbinden willst, wie groß dein Team ist und wie viel Komplexität du tragen möchtest.
AM CRM als Alternative
Viele Teams stellen beim Vergleich fest, dass sie weder das volle Marketing-Setup von HubSpot noch eine weitere Tool-Landschaft brauchen – sondern einfach ein Werkzeug, das den Sales-Alltag abdeckt. Genau hier setzt AM CRM an. Es ist ein All-in-one Sales-CRM, bei dem alles in jedem Vertrag inklusive ist: Kontakte mit 360°-Verlauf, visuelle Drag-&-Drop-Pipelines, integrierte Telefonie (1-Klick-Anruf, Auto-Dialer, Aufzeichnung, Anrufprotokoll), WhatsApp, SMS und E-Mail im Zwei-Wege-Modus, Automationen über einen visuellen Flow-Builder, Terminbuchung und KI-Funktionen wie Gesprächszusammenfassungen.
Statt Module einzeln zu lizenzieren, bekommst du ein fokussiertes Werkzeug – schnell startklar, transparent bepreist ab 12 €/Monat (jährlich −40 %) und DSGVO-orientiert aus Europa. Gerade für Teams, die viel telefonieren und über WhatsApp arbeiten, ist das oft die schlankere Wahl.
Du willst sehen, wie sich ein fokussiertes Sales-CRM anfühlt? Teste AM CRM 14 Tage kostenlos und entscheide selbst, wie viel einfacher Vertrieb sein kann.